Produktionsfilm

Hier erhalten Sie Einblicke in die Abläufe der Wärme-behandlung bei KUHLER.

Hermann Kuhler GmbH & Co. KG
Ambossweg 1
42855 Remscheid
GERMANY

E-Mail:
kontakt@hermann-kuhler.de

Telefon:
+49 (0) 21 91 / 24 00-0 +49 (0) 21 91 / 24 00-9

Wissen und Leidenschaft

Mehr als 200 Jahre steht KUHLER für die Verarbeitung von Stahl. Dabei ist aus der Ambossschmiede von 1798 schon seit Jahrzehnten ein moderner, international agierender Dienstleister für die Wärmebehandlung von Vergütungs- und Edelbaustählen geworden - ein Familienunternehmen mit hoher Handlungsdynamik, Zuverlässigkeit und Liefertreue.

Unterschiedlichste Branchenanforderungen

Jede Branche stellt ihre besonderen Anforderungen an die dort eingesetzten Stähle. Präzise erzeugen wir in der Wärmebehandlung die mechanischen Eigenschaften für den späteren Einsatz, zum Beispiel in der Fahrzeug- und Hydraulikindustrie, im Schiffs- und Maschinenbau oder in neuen Technologiebereichen wie Windkraft/Offshore.

Über 200 Jahre Erfolgsgeschichte



1798 begründet Hermann Kuhler die Keimzelle des Unternehmens, den Rohstahlhammer.

1907 hat August Kuhler daraus die größte Ambossschmiede des Bergischen Landes gemacht. Unter dem wachsamen Auge des CYCLOP® werden Kuhler-Produkte und Dienstleistungen zur Marke, die bis heute als prägnantes Bild des Unternehmens bekannt ist.

1938 erwerben der Kaufmann Oskar Jörres und sein Schwager, der Schmiedefachmann Helmuth Hombrecher das Dampfhammerwerk. Oskar Jörres und seine Frau Martha, geb. Hombrecher, führen die Firma bis Kriegsende. Helmuth Hombrecher fällt als Kriegsoffizier.

1949 Produktion von Verbundstahl lautet nach dem Krieg das neue Thema, mit dem die Schmiede neu eröffnet wird. Die Witwe Hombrecher wird ausbezahlt und Oskar Jörres alleiniger Inhaber.

1961 entsteht neben der Schmiede eine neue Halle. Sie soll ursprünglich ein kleines Walzwerk aufnehmen, steht jedoch zunächst leer.

1964 Bernd Jörres, Ingenieur der Eisenhüttenkunde und ältester Sohn von Oskar Jörres, tritt nach dessen Tod in die Fußstapfen und entwickelt KUHLER mit Energie und Wissen weiter.

1970 Das Unternehmen richtet die ersten beiden Kammeröfen mit zwei Abschreckbecken ein. Die leere Halle ist mit neuer Technologie ausgefüllt. Der jüngere Bruder Dieter Jörres tritt als kaufmännischer Mitarbeiter in die Firma ein.

1973 Eine neue Ära beginnt. Die Dampfhämmer werden abgerissen und die Halle von innen saniert. Verbundstahl wird weiterhin, jedoch nach einem neuen Verfahren, hergestellt.

1975 Die Kapazität wird verdoppelt. Zwei weitere Öfen und Abschreckbecken nehmen die Arbeit auf.

1978 Mit der ersten hydraulische Richtpresse wird das Richten von Stabstahl automatisiert.

1980 Kuhler konzentriert sich ganz auf die Wärmebehandlung. Die Produktion von Verbundstahl wird eingestellt. Anstelle des Hammerwerks wird eine neue Halle gebaut und eine moderne Schutzgas-Härterei, für kleinere Chargen bis 500 kg unter Atmosphäre, eingerichtet. Kunden kommen in erster Linie aus der Automobilindustrie.

1986 Mit der ersten Schrägwalzenrichtmaschine für Stabstahl von 18 - 60 mm rd. wird dieser Bereich weiterentwickelt.

1987 Spannungsarmglühen und Weichglühen übernimmt ab sofort ein elektrisch beheizter Truhenofen.

1988 Die nächste Schrägwalzenrichtmaschine für Stabstahl von 60 - 120 mm Ø kommt in der Adjustage hinzu.

1990 verstirbt der Mitinhaber Dieter Jörres.

1997 Michael Jörres, der jüngste Sohn von Bernd Jörres, tritt in das Unternehmen ein - als 3. Generation der Familie.

1999 — 2000 Investitionen und eine Neuorganisation lassen die Kapazität um 30 % steigen. Richtanlagen und der elektrisch beheizte Truhenofen sind dem Work-flow entsprechend positioniert. Eine Transportrampe optimiert den Materialfluss. In der Vergüterei kann der neue Kammerofen direkt mit der Chargiergabel beladen werden. Die Schutzgas-Härterei wird verkauft und demontiert.

2001 Mit einer zusätzlichen hydraulischen Presse wird die Adjustage erweitert, sie erzeugt einen Pressdruck von 400 t. Jetzt können Rohre und Stäbe bis 250 mm Durchmesser gerichtet werden.

2004 Eine weitere hydraulische Presse mit 250 t Druck optimiert die Leistung mit einer automatischer Rollenführung und Materialwendung.

2007 Die Firma erweitert sich um eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von 1.100 m². Es werden drei weitere Ofenanlagen und zwei Abschreckbecken eingerichtet. Die monatliche Kapazität beträgt ca. 500 t. Die nutzbaren Ofenweiten betragen nun 900 x 1.400 mm bei 7.000 mm Länge. Bis zu einem Stückgewicht von 15 t kann nun vergütet und geglüht werden. Das Härten erfolgt in Polymer oder Wasser.

2011 Im eigenen Prüflabor mit Zugprüfmaschine, Pendelschlagwerk und Spektralanalysegerät erfolgen umfangreiche Untersuchungen nach europäischen DIN-EN- und amerikanischen ASTM-Normen, ebenso wie unterschiedliche Härteprüfungen.

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"Die Kunst der Wärmebehandlung ist, Temperatur, Zeit und Abkühlgeschwindigkeit für eine erfolgreiche Gefügeänderung zu bestimmen."


Hydraulische Richtpressen

LEISTUNGSSPEKTRUM

  • Qualitätsmanagement seit 1996
  • Kapazität 1.200 t/Monat
  • Materialien Stabstahl, Rohre, Schmiedestücke, Profile
  • Dimensionen Rohre:
    100 - 250 mm Ø in Einzelfällen bis 450 mm Ø
    Stäbe: 20 - 650 mm Ø

imagebroschüre

Eine Zusammenfassung von Wissen und Leidenschaft für die Veredelung von Stahl.



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