Unternehmen

Schnelligkeit und Flexibilität, das sind Eigenschaften, die Kuhler-Kunden neben der Fachkompetenz an uns schätzen. Als inhabergeführtes Unternehmen mit flachen Strukturen und daher hoher Handlungsdynamik sehen wir unsere über 200-jährige Geschichte als die gesunde Basis für unser heutiges Know-how in der Wärmebehandlung.

1798

begründet Hermann Kuhler die Keimzelle des Unternehmens, den Rohstahlhammer.

1907

Cyclophat August Kuhler daraus die größte Ambossschmiede des Bergischen Landes gemacht.
Unter dem wachsamen Auge des CYCLOP werden Kuhler-Produkte und Dienstleistungen zur Marke, die bis heute als prägnantes Bild des Unternehmens bekannt ist.


1938

erwerben der Kaufmann Oskar Jörres und sein Schwager, der Schmiedefachmann Helmuth Hombrecher das Dampfhammerwerk. Oskar Jörres und seine Frau Martha, geb. Hombrecher, führen die Firma bis Kriegsende. Helmuth Hombrecher fällt als Kriegsoffizier.

1949

Produktion von Verbundstahl lautet nach dem Krieg das neue Thema, mit dem die Schmiede neu eröffnet wird. Die Witwe Hombrecher wird ausbezahlt und Oskar Jörres alleiniger Inhaber.

1961

entsteht neben der Schmiede eine neue Halle. Sie soll ursprünglich ein kleines Walzwerk aufnehmen, steht jedoch zunächst leer.

1964

Bernd Jörres, Ingenieur der Eisenhüttenkunde und ältester Sohn von Oskar Jörres, tritt nach dessen Tod in die Fußstapfen und entwickelt KUHLER mit Energie und Wissen weiter.

1970

Das Unternehmen richtet die ersten beiden Kammeröfen mit zwei Abschreckbecken ein. Die leere Halle ist mit neuer Technologie ausgefüllt. Der jüngere Bruder Dieter Jörres tritt als kaufmännischer Mitarbeiter in die Firma ein.

1973

Eine neue Ära beginnt. Die Dampfhämmer werden abgerissen und die Halle von innen saniert. Verbundstahl wird weiterhin, jedoch nach einem neuen Verfahren, hergestellt.

1975

Die Kapazität wird verdoppelt. Zwei weitere Öfen und Abschreckbecken nehmen die Arbeit auf.

1978

Mit der ersten hydraulische Richtpresse wird das Richten von Stabstahl automatisiert.

1980

Kuhler konzentriert sich ganz auf die Wärmebehandlung. Die Produktion von Verbundstahl wird eingestellt. Anstelle des Hammerwerks wird eine neue Halle gebaut und eine moderne Schutzgas-Härterei, für kleinere Chargen bis 500 kg unter Atmosphäre, eingerichtet. Kunden kommen in erster Linie aus der Automobilindustrie.

1986

Mit der ersten Schrägwalzenrichtmaschine für Stabstahl von
18 - 60 mm rd. wird dieser Bereich weiterentwickelt.

1987

Spannungsarmglühen und Weichglühen übernimmt ab sofort ein elektrisch beheizter Truhenofen.

1988

Die nächste Schrägwalzenrichtmaschine für Stabstahl von
60 - 120 mm rd. kommt in der Adjustage hinzu.

1990

verstirbt der Mitinhaber Dieter Jörres.

1997

Der jüngste Sohn von Bernd Jörres, Michael Jörres, tritt nun als
3. Generation der Familie in das Unternehmen ein.

1999 – 2000

Durch Investitionen und eine Neuorganisation steigt die Kapazität um 30 %. Die Schutzgas-Härterei wird verkauft und demontiert. In der Halle werden nun die Richtmaschinen und der elektrisch beheizte Truhenofen dem Work-flow entsprechend positioniert. Eine Transportrampe optimiert den Materialfluss. Last but not least ist der neue Kammerofen in der Vergüterei so konstruiert, dass er direkt mit der Chargiergabel beladen werden kann.

2001

Die nächste Erweiterung der Adjustage steht an. Die zusätzliche hydraulische Presse erzeugt einen Pressdruck von 400 t. Jetzt können Rohre und Stäbe bis 250 mm Durchmesser gerichtet werden.

2004

Eine weitere hydraulische Presse mit 250 t Druck optimiert die Leistung mit einer automatischer Rollenführung und Materialwendung.

2007

Die Firma erweitert sich um eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von 1100 m². Es werden drei weitere Ofenanlagen und zwei Abschreckbecken eingerichtet. Die monatliche Kapazität beträgt ca. 500 t. Hier können Abmessungen bis 900 mm rd., 7000 mm länge und einem Chargengewicht von 15 t vergütet und geglüht werden. Das Härten erfolgt in Polymer oder Wasser. Mit dem Neubau vereinen sich Tradition und modernstes Equipment um den steigenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden.